Loslassen ist schön... aber auch spannend

2 Min. Lesezeit - 2. September 2025, 09:55
Ihr Kind wird größer und möchte alleine zur Schule, zu Freunden oder auf den Spielplatz. Sie gönnen es ihm. Aber tief im Inneren denken Sie: „Was, wenn etwas passiert?“ Es ist eine Mischung aus Stolz und Aufregung, die jeder Elternteil erkennt.
Jeder Elternteil kennt dieses Gefühl.
Man sieht, wie das Kind selbstständiger wird, und das macht stolz. Gleichzeitig merkt man, wie der Kopf Überstunden dreht, sobald sie kurz aus dem Blickfeld verschwinden. In der einen Minute ist man erleichtert, dass sie ihren eigenen Weg gehen, in der nächsten fragt man sich, ob sie auch sicher sind.
Diese Sorgen kommen immer wieder in den Gedanken hoch:
👉 Wo sind sie jetzt?
👉 Sind sie sicher unterwegs?
👉 Warum reagieren sie nicht sofort?
Das sind Fragen, die man nicht einfach abschalten kann. Selbst bei kleinen alltäglichen Momenten können sie einen als Elternteil stark beschäftigen.
Das unsichtbare Gefühl
Manchmal sind es die kleinen Momente, die dein Herz schneller schlagen lassen. Du stehst auf dem Spielplatz und plötzlich siehst du dein Kind nicht mehr. Oder du fährst hinter ihnen her und ehe du dich versiehst, sind sie um die Ecke, aus dem Blickfeld. Nichts ist los – meistens – aber trotzdem spürst du sofort Spannung in deinem Körper.

Loslassen in Theorie vs. Praxis
Wir wissen alle, dass Kinder Selbstständigkeit brauchen. Loslassen gehört dazu, sagen wir zu uns selbst. Aber in der Praxis fühlt es sich oft anders an. Im einen Moment bist du stolz, dass dein Kind alleine zur Schule gehen möchte, und im nächsten Moment hast du ein mulmiges Gefühl im Magen, weil du keine Ahnung hast, wo sie genau sind.
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Die Gedanken, die du nicht ausschaltest
En dann beginnt dein Kopf. Was, wenn etwas passiert? Warum sind sie noch nicht zurück? Was, wenn sie in die falsche Richtung fahren? Es sind Gedanken, die du nicht einfach ausschalten kannst. Und das sorgt dafür, dass selbst gewöhnliche, alltägliche Situationen dir manchmal mehr Energie kosten, als du zugeben möchtest.
Trotz und Sorgen zugleich
Du gönnst deinem Kind Freiheit. Du möchtest, dass es lernen kann zu entdecken, Fehler zu machen und seinen eigenen Weg zu finden. Aber gleichzeitig möchtest du dir sicher sein, dass alles gut geht. Es ist genau diese Mischung aus Stolz und Sorgen, die fast jeder Elternteil erkennt – und die das Loslassen viel schwieriger macht, als du dachtest.
Bekannt und vertraut durch





Du bist nicht allein
Vielleicht fühlt es sich so an, als wärst du der einzige Elternteil, der sich so viele Gedanken macht. Aber glaub uns: Fast jeder Elternteil erkennt dieses Spannungsfeld. Es gehört zur Erziehung. Nur macht das die Sorgen nicht weniger real. Und irgendwo fragst du dich: Kann das nicht ein Stück einfacher sein?

Und genau dort liegt die Frage, mit der so viele Eltern kämpfen: Wie gebe ich meinem Kind die Freiheit, die es verdient, ohne mich selbst verrückt vor Sorgen zu machen?
Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen, die Eltern ein wenig zusätzliche Sicherheit geben. Lösungen, die die Freiheit deines Kindes nicht einschränken, sondern gerade stärken — und dir als Elternteil die Ruhe zurückgeben, die du brauchst.

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